Ist Angst der Grund für eine mögliche Suchtentwicklung?

Anders ausgedrückt, greifen ängstliche Menschen eher zu Alkohol oder zu Medikamenten?

Hallo Zusammen, ich bin Karin, Heilpraktikerin für Psychotherapie HPG, Systemische Maltherapeutin und in einigen Aspekten des Lebens selbst betroffen.
Ein spannendes Thema die Angst. Heute schreibe ich über meine eigenen Ängste und wie ich sie loswurde. Angst und Sucht sind wie Geschwister….

Inhalt:

  • Meine persönlichen Erfahrungen mit der Angst.
  • Ursachen und Entstehung von Angst.
  • Zusammenhang erkennen zwischen Angst und Abhängigkeit.
  • Ab wann Hilfe holen?
  • Persönliche Empfehlungen.
  • Quellenangaben.

Mein persönlicher Bezug zu Angst

Ängste und Unsicherheiten begleiten mich nun schon ein Leben lang. Heute lebe ich fast angstfrei. Das war nicht immer so, denn es gab Zeiten in meinem Leben wo mich die Angst schier lähmte und ich keine Lebensfreude mehr empfand.

Angst ist jedoch auch ein wichtiger Schutzmechanismus. Uns Menschen gäbe es nicht, wenn wir keine Angst vor Gefahr verspürt hätten.

So bekommst du ein mulmiges Gefühl in dunklen und engen Gassen, des Nächtes! Gut so. Das ist völligst normal und signalisiert dir einfach nur, hey es könnte Gefährlich hier werden! “Schwing deinen Arsch aus dieser Gasse Mädchen!”

Wenn die Angst dich lähmt und du nicht mehr aus dem Haus gehst, wird sie als krank eingestuft. Dazwischen gibt es jedoch eine breite Palette von Zwischentönen die ich heute näher betrachten möchte.

Bevor ich zu Alkohol und Medikamenten griff, war ich ein sehr ängstliches und verstörtes Kind. Ich wuchs in einer Alkoholiker Familie auf und ich hatte jahrelang Angst vor meinem trinkenden Vater. Als mein Vater mit dem Alkohol aufhörte, war ich ca. 8 Jahre alt, doch die Angst blieb mir erhalten! Ich wurde zu einem ängstlichen und sehr verunsicherten Mädchen, scheu und introvertiert. Was war nur passiert?

Die Angst hatte sich chronifiziert. Vereinfacht ausgedrückt, ich hatte gelernt ängstlich zu sein.

“Kein Mensch auf Gottes Erdboden wird mit Angst geboren!” Angst wird antrainiert und kann somit auch wieder verlernt werden! Das jedoch ist ein etwas längerer Weg.

Was passierte nun mit dem jungen Mädchen von damals?

Richtig kombiniert. Der Alkoholkonsum lockerte mich ein wenig auf. Ich sprach Gleichaltrige nun ohne Scheu an, und ich öffnete mich vermehrt meinem Umfeld. In meiner damaligen Clique tranken wir alle und konsumierten regelmäßig Haschisch und Marihuana und somit fiel mein Konsum nicht auf.
Alkohol zu trinken wurde für mich zur Normalität. Es gehört einfach mit dazu. Im späteren Verlauf kamen noch Medikamente (Diazepam) hinzu. Wenn Du dich fragst, wie ein junges Mädchen von 15 oder 16 Jahren an Diazepam kam, ist dies natürlich berechtigt. Ich fand sie bei meinen Eltern im Medikamentenschrank. Ich nahm nur immer so viel, so dass sie es nicht bemerkten.

Fakt ist, dass meine Abhängigkeit damals in jungen Jahren begann und bis zum 37´ igsten Lebensjahr andauerte.

Als ich mit 37 Jahren endgültig meine aktive Sucht von Alkohol, Medikamente und Drogen stoppte, kam sie wieder zum Vorschein! “Meine treue Begleiterin, die Angst!”

Deshalb, die eigentliche Therapie von Alkohol und Drogen beginnt nach der Therapie.

Du bist dir nicht sicher, ob du eine Angststörung hast? Du möchtest mehr über die Suchtentwicklung erfahren? Gerne, buche noch heute ein kostenfreies Erstgespräch. Unverbindlich, diskret und mit wertvollen Empfehlungen für deinen Alltag.

Ursachen und Entstehung von Ängsten

Eine der häufigsten psychischen Erkrankungen, neben der Depression, sind Angsterkrankungen. Die Diagnose kann nur gestellt werden, wenn eine organische Ursache ausgeschlossen werden kann.

Ängste entstehen, genauso wie die Sucht auch, niemals von heute auf morgen. Ebenso ist es sehr schwierig eine Angststörung als Ereignis genau zu benennen. In meinem Fall, kann ich Dir nicht sagen, ab wann meine Suchterkrankung / Angsterkrankung begann?

Ursachen einer Angststörung:

        • Zumeist spielen mehrere Faktoren eine Rolle.
        • Äußere Einflüsse wie Arbeitslosigkeit, Krankheit oder die Pandemie.
        • Genetische Ursachen.
        • Dysfunktionale Familien – Sucht innerhalb der Familie.
        • Lerntheoretische Aspekte! Angst wird oft erlernt. Beispiel: Du fährst durch einen Tunnel und hast einen Unfall. 2 Reize werden miteinander verknüpft. Tunnel und Unfall = Angst. Nun kann es passieren, dass du in Zukunft in jedem Tunnel Angst verspürst. Im weiteren Verlauf kann es sogar soweit kommen, dass jeder dunkle Durchgang in dir Ängste auslöst.

    Schwierig wird es, wenn diese Verknüpfungen in deiner Kindheit passiert sind, und du dich an den ursächlichen Auslöser nicht mehr erinnerst. Du hast evt. Angst vor lauten großen Menschen und weißt gar nicht warum.

    Ebenso spielt unser westlicher Lebensstil eine große Rolle bei einer Angstentwicklung.

Blog Artikel:  Kinder aus Suchtfamilien!

Angst und Suchtentwicklung

Um den Symptomen einer Angst zu entfliehen greifen Menschen vermehrt zu Alkohol und Medikamenten. Oftmals ist man sich seiner Angst überhaupt nicht bewusst. Es sind unangenehme Gefühle die man einfach “nicht aushalten” möchte. Dabei kann die Angst auch eine wichtige Botschaft enthalten, nämlich hinzusehen. Ängste äußern sich sehr verschieden.

  • Herzrasen
  • Schwitzen 
  • Übelkeit
  • Schlafstörungen 
  • Verdauungsbeschwerden
  • Ein Gefühl, die Brust zieht sich zusammen
  • Muskelverspannungen 

Der Körper bereitet sich auf Flucht oder Kampf vor. 

Ab wann Hilfe holen!

  • Sobald die Angst dich lähmt oder dein Alltag stark beeinträchtigt ist, sollte immer ein Arzt hinzugezogen werden. Die erste Anlaufstelle ist dein Hausarzt, dieser wird dich an einen Facharzt weiter empfehlen.
  • Die Angstsymptome halten über einen längeren Zeitraum (Wochen bis Monate) an.
  • Solltest du vermehrt Medikamente und / oder Alkohol konsumieren, rate ich dir ebenso, einen Arzt aufzusuchen.
  • Wenn Angst entsteht ohne eine reale Gefahr oder wenn die Angst als “Übergroß” empfunden wird.

Persönliche Empfehlungen:

  • Regelmäßiger Sport
  • Achte unbedingt auf deine Ernährung. Manche Speisen und Getränke haben bei mir Unruhe und Ängste ausgelöst. Dazu zählt Kaffee und Tee auf jeden Fall. Unterschätze hohen Zuckerkonsum nicht! Zucker puscht Dich auf.
  • Lerne mindestens eine Entspannungsmethode.
  • Regelmäßige Meditationen sind ebenfalls sehr hilfreich.
  • Plane Deinen Tage, auch das Wochenende. 
  • Fange mit Tagebuch schreiben an. 
  • Sprich mit einer guten Freundin über deine Angst. 

Du wünschst Dir dein angstfreies Leben zurück? Rufe mich noch heute an oder reserviere Dir HIER ein kostenfreies Erstgespräch, unverbindlich und diskret.

Ich wünsche Dir nun alles Gute und bis bald. Herzlichst Karin

Am 20.01.22 erscheint ein weiterer Artikel über Angst…
Neurobiologische Aspekte der Angst.. spannendes Thema verständlich erklärt.

Quellenangaben:

ICD – 10
therapie.de

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